13 verwahrloste Hunde wurden soeben in einem stockdusteren Keller gefunden

Andrea A.
23/9/2017

Am Dienstag, den 19. September wurden die Mitarbeiter der Tierschutzorganisationen 30 Millions d'Amis und ARPA zu einem Haus in der französischen Stadt Montagnac-sur-Avignon gerufen. Als die Mitarbeiter den Keller des Hauses untersuchten, machten sie dabei eine schockierende Entdeckung.

Quelle: ARPA

Dreizehn Hunde lebten dort eingeengt und ohne Tageslicht. Einige der Tiere trugen so genannte "Antibellhalsbänder", wahrscheinlich um zu verhindern, dass man die Tiere bemerkt. Diese "Vorsichtsmaßnahmen" genügten glücklicherweise nicht und so alarmierte ein Nachbar, der ein Wimmern aus dem Haus gehört hatte, die Behörden.Die Hunde befanden sich in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Viele hatten sich bei Kämpfen innerhalb der Gruppe schwere Verletzungen zugezogen. Eine Hündin wäre dabei fast gestorben. Marie, eine der Mitarbeiterinnen des Tierheims der ARPA sagte dazu:

Sie waren von Flöhen und Würmern befallen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie ihre Exkremente gegessen haben. Anders hätten sie nicht überleben können.

Quelle: ARPA

Auch die anwesenden Polizisten waren schockiert von den entsetzlichen Lebensbedingungen der Tiere, die sofort zum Tierarzt gebracht wurden. Leider verstarb einer der Hunde kurze Zeit später. Marie sagt dazu:

Zwei Hunde mit starken Bisswunden konnten gerettet werden, darunter eine Hündin, die in einer Badewanne zum Sterben zurück gelassen wurde. 

Mittlerweile kümmert sich die Organisation 30 Millions d'Amis um die Tiere. Diese hat die Besitzer auch wegen Tierquälerei angezeigt. Die Tiere wurden danach ins Tierheim La Tuilerie in Saint-Hilliers gebracht.Die Hunde sind nach diesem traumatischen Ereignis noch recht verängstigt aber sehr brav. Allerdings müssen sie noch erzogen werden. Sie suchen aktuell noch eine neue Familie. Wenn ihr interessiert seid, meldet euch gerne unter folgender Nummer bei 30 Millions d'Amis: 0033 (0) 164 001 545.In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

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