Die schockierenden Bilder dieses Tigers, der seine Pflegerin angreift verstärken die Kritik an Zoos

7/11/2017

Eine Tierpflegerin im Zoo von Kalingrad (Russland) wurde eine Tierpflegerin so heftig von einem Tiger attackiert, dass Besucher eingreifen mussten.Der 16 Jahre alte Sibirische Tiger namens Typhonn griff seine Pflegerin am Sonntag, den 05. November an, als diese gerade dabei war, ihm Futter ins Gehege zu werfen. Ein Tor, das die Tiere bei der Fütterung von den Pflegern fern halten soll, war offen gelassen worden.

Quelle East 2 West

Dem Tiger gelang es, die Tierpflegerin umzustoßen und sie am Boden festzuhalten, als sie versuchte, ihn loszuwerden. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich keine anderen Pfleger im Gehege, daher waren die Besucher gezwungen, Gegenstände wie Stühle oder Steine ins Gehege zu werfen, um den Tiger abzulenken und ihn zu vertreiben.Ein Sprecher des Zoos sagte in einer Stellungnahme:

Das Tier kam ins Gehege als der Pfleger da war. Der Tiger griff seine Pflegerin an. Die Zuschauer schafften es, das Tier abzulenken, indem sie schrien und Steine warfen. So konnte die Zooangestellte sich an einem sicheren Ort hinter dem Gehege verstecken.

Quelle: East 2 West

Den Zoomitarbeitern gelang es, Typhoon einzufangen. Die Pflegerin kam in ein Krankenhaus. Aktuell ist ihr Zustand kritisch aber stabil. Der Sprecher fügte hinzu:"Wir werden keine Maßnahmen ergreifen. Wir können das Tier nicht für die Attacke gegen den Pfleger verantwortlich machen. Das Tier ist seinem Instinkt gefolgt. Es war keine Aggression, sondern Verteidigung seines Territoriums."Sibirische Tiger sind vom Aussterben bedroht. Es handelt sich hierbei um die größten Wildkatzen der Welt. In der freien Natur leben sie alleine, außer wenn sie sich paaren oder ihre Jungen großziehen. Sie sind sehr besitzergreifend und verteidigen die großen Flächen, auf denen sie in der freien Natur leben.

Quelle: East 2 West

In Gefangenschaft benötigen die Tiere viel Platz und viel Beschäftigung - etwas, das viele Zoos ihnen nicht geben können. Obwohl Typhoon in Gefangenschaft geboren wurden und bis zu diesem Vorfall noch nie aggressives Verhalten gezeigt hatte, bedeutet das nicht, dass er oder andere Tiger gänzlich frei von ihren natürlichen Instinkten sind.Zahlreiche Tiger, die als "Haustiere" aufgezogen wurden haben ihre Besitzer bereits schwer verletzt oder sogar getötet und das obwohl sie von ihn von Kindesbeinen an großgezogen wurden.Viele Sanktuarien respektieren diese Tatsache und beschränken den Kontakt mit den Tigern auf ein Minimum. Andere Einrichtungen jedoch sehen nur den Profit hinter den Tigern. Sie kümmern sich nicht gut um sie und betonen immer wieder, dass es sich hierbei um zahme Tiere handelt. Sie behandeln sie wie Haustiere, obwohl es sich bei Tigern in Wahrheit um gefährliche Raubtiere handelt.

Quelle: East 2 West

Zoos oder Freizeitparks, die Tiger züchten (mit Ausnahme der Zoos, die am Erhaltungszuchtprogramm teilnehmen), weiße Tiger halten, die extra zu diesem Zweck gezüchtet wurden, oder Besucher die Tiger anfassen lassen (zum Beispiel um Fotos mit ihnen zu machen), dann handeln sie sicher nicht im Sinne der Tiere.Tiger sind nicht dazu da, Menschen zu unterhalten. Statt sie in winzige Käfige zu stecken, sollte man versuchen, sie auszuwildern.Wenn ihr helfen möchtet, wilde Tiger zu schützen, könnt ihr an Organisationen wie den WWF spenden oder symbolisch einen Tiger adoptieren. Ihr könnt auch an Sanktuarien wie beispielsweise das Big Cat Rescue spenden. Diese Organisation rettet Wildkatzen aus Zoos und Privathaushalten.

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