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Carusos trauriges Schicksal: Ein ausgesetzter Hund

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Daniela

Das Schicksal von Caruso hat die Mitarbeiter des Tierheims in Dellbrück in Köln zuletzt zutiefst betrübt. Der Fundhund wurde entdeckt - festgebunden an einer Parkbank. Es ist eine traurige Realität, mit der viele Hunde konfrontiert sind. Plötzlich nicht mehr gewollt, werden sie ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.

Auch Caruso musste am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, von seinen eigenen Besitzern im Stich gelassen zu werden. Mit gerade einmal elf Monaten wurde er von seiner Familie vor die Tür gesetzt und an eine Parkbank im Kölner Stadtteil Kalk gebunden, wie das Tierheim Dellbrück in seinem neuesten Beitrag mitteilt.

Der weiße Vierbeiner trug einen Maulkorb und einen rumänischen Chip. Mehr ist über die traurig dreinblickende Schnauze nicht bekannt. "Was Caruso genau verbrochen hat, werden wir wohl nie herausfinden", gibt das Tierheim zu bedenken und kann nur darüber rätseln, warum der Rüde nicht mehr gewollt war.

Mit gerade einmal elf Monaten wurde er von seiner Familie vor die Tür gesetzt und an eine Parkbank im Kölner Stadtteil Kalk gebunden

Derzeit zeigt der Fundhund ein "ambivalentes Verhalten", beschreiben seine Pfleger die offensichtlichen Charakterzüge des jungen Hundes. Sie vermuten, dass er unsicher in der Situation ist und daher ungestüm reagiert.

Doch es gibt auch einen Grund zur Freude. Denn Caruso gewinnt von Tag zu Tag mehr Vertrauen, berichtet das Tierasyl.

In Kürze soll der Neuankömmling zur Adoption freigegeben werden. "Wir glauben nicht, dass sein Besitzer ihn schmerzlich vermisst und zurückhaben möchte", fügen die Pfleger sarkastisch hinzu.

Unter dem Beitrag haben sich bereits nach wenigen Stunden zahlreiche wütende und unverständliche Kommentare angesammelt. "Es ist großartig, einen süßen Welpen für wenig Geld zu kaufen, ihn zu verderben und wenn er nicht mehr so niedlich aussieht und die Besitzer merken, dass er ein Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen ist, wird er abserviert. Was für ein Leben", kommentiert ein trauriger Hundefan.

Wie Menschen so etwas ohne schlechtes Gewissen tun können, bleibt auch einer anderen Followerin ein Rätsel.

Viele wünschen dem kleinen Caruso daher viel Glück und ein erfülltes Leben.

Die Geschichte von Caruso ist leider kein Einzelfall. Immer wieder werden Hunde von ihren Besitzern verlassen und ihrem Schicksal überlassen. Oftmals sind es junge Hunde, die plötzlich nicht mehr in das Leben ihrer Besitzer passen oder die Erwartungen nicht erfüllen. Diese Hunde finden sich dann in Tierheimen wieder, wo sie auf ein neues Zuhause hoffen.

Tierheime und Tierschutzorganisationen setzen sich mit großem Engagement für diese Tiere ein. Sie kümmern sich um ihre Versorgung, medizinische Betreuung und versuchen, ihnen wieder Vertrauen in den Menschen zu geben. Die Adoption von Tieren aus Tierheimen ist eine großartige Möglichkeit, einem Tier ein neues Zuhause und eine zweite Chance zu geben.

Es ist wichtig, dass die Gesellschaft sensibilisiert wird und sich bewusst macht, dass Tiere keine Wegwerfware sind. Jedes Tier verdient Respekt, Liebe und eine angemessene Betreuung. Es ist traurig zu sehen, wie manche Menschen ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse und Gefühle eines Tieres handeln.

Wenn Sie darüber nachdenken, ein Haustier anzuschaffen, denken Sie bitte daran, dass es eine langfristige Verantwortung ist. Ein Tier braucht Zeit, Zuwendung, Pflege und eine sichere Umgebung. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Bedürfnisse der jeweiligen Tierart und seien Sie sich bewusst, dass ein Tier nicht nur ein niedlicher Spielkamerad ist, sondern auch Pflichten und Kosten mit sich bringt.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Geschichten wie die von Caruso seltener werden und Tiere das liebevolle Zuhause finden, das sie verdienen.