Zusammenleben

Bürohunde im Rathaus: Pilotprojekt gestartet

By
Daniela

Am Montagabend hat der Stadtrat beschlossen, ein Pilotprojekt im Alten Rathaus durchzuführen, das die Zulassung von Bürohunden in der Stadtverwaltung untersuchen soll. Oberbürgermeisterin Simone Borris betonte in der Sitzung die positiven Aspekte, die ein Bürohund auf die Angestellten haben könnte. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass viele Angestellte während der Pandemie Hunde angeschafft haben und diese auch außerhalb des Homeoffice betreut werden müssen.

Die Testphase soll Klarheit darüber schaffen, welche Regeln konkret für das Mitbringen von Hunden ins Rathaus gelten sollen. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, könnten Hunde auch in anderen Bereichen der Stadtverwaltung zugelassen werden. Es ist jedoch zu beachten, dass Hunde in der Verwaltung in vielen Orten in Deutschland umstritten sind.

Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, könnten Hunde auch in anderen Bereichen der Stadtverwaltung zugelassen werden.

In der Vergangenheit gab es in anderen Städten wie Leipzig Ablehnungen, während sich andere Verwaltungen wie in Berlin-Spandau oder Berlin-Zehlendorf für die Zulassung von Hunden aussprachen. Im Alten Rathaus in dieser Stadt soll nun das Pilotprojekt zur Zulassung von Bürohunden in der Stadtverwaltung gestartet werden.

Eine Studie von Wissenschaftlern der Virginia Commonwealth University ergab, dass das Vorhandensein von Hunden am Arbeitsplatz Stress reduziert, die Arbeitszufriedenheit erhöht und das Engagement der Mitarbeiter steigert. In einer Umfrage von Purina gaben 85% der befragten Arbeitnehmer an, dass das Vorhandensein von Hunden am Arbeitsplatz die Arbeitsatmosphäre verbessert. Die Anwesenheit von Hunden führt dazu, dass sich die Mitarbeiter mehr entspannen und weniger gestresst fühlen.

In Deutschland gibt es bereits Unternehmen wie Google, Amazon und Uber, die das Mitbringen von Hunden am Arbeitsplatz erlauben. Die Bürohunde müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllen, um die Sicherheit und Gesundheit aller Mitarbeiter zu gewährleisten. Die Hunde müssen gut erzogen, stubenrein und geimpft sein und dürfen keine Allergien auslösen. Außerdem sollten sie kein aggressives Verhalten zeigen und müssen jederzeit von ihren Besitzern unter Kontrolle gehalten werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Einführung von Bürohunden in der Verwaltung Auswirkungen auf Menschen mit Allergien oder Angst vor Hunden haben kann. Daher muss das Pilotprojekt sorgfältig geplant und umgesetzt werden, um sicherzustellen, dass die Zulassung von Hunden die Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeiter nicht gefährdet.

Insgesamt bietet die Zulassung von Bürohunden in der Verwaltung zahlreiche Vorteile für die Mitarbeiter und kann dazu beitragen, das Arbeitsklima zu verbessern. Wenn das Pilotprojekt im Alten Rathaus erfolgreich verläuft, könnte es auch in anderen Bereichen der Stadtverwaltung zugelassen werden.